Medizinische Aufklärung: Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Wenden Sie sich für Diagnosen und Behandlungen immer an einen Arzt.

Nasenbluten (Epistaxis)

Medizinisch überprüft von Min Clinic Staff | Aktualisiert: Januar 2026

Therapie

  • Kopf bei aufgerichtetem Oberkörper nach vorne beugen.
  • Blut herauslaufen lassen oder ausspucken (verhindert Brechreiz).
  • Zusammenpressen der Nasenflügel für 5-10 Minuten.
  • Eiskrawatte – Dazu den Nacken mit Eisbeuteln oder kalten Umschlägen kühlen (Gefäße verengen sich bei Kälte und stoppen so die Blutung).
  • Nach Nasenbluten kein Naseputzen für zumindest 12 Std.

Falls Nasenbluten häufig auftritt, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dadurch erweitern sich die Behandlungsmöglichkeiten:

  • Nasentamponade (Druck auf das geschädigte Gefäß)
  • Verödung, Verätzung
  • Gefäßabbindung unter Narkose (sehr selten)
  • Grunderkrankung behandeln (wenn Bluthochdruck, oder Gerinnungsstörungen Nasenbluten verursachen)

 

Prognose

Meistens erfolgt Nasenbluten komplikationslos. Ärztliche Behandlung ist nur selten notwendig z.b. bei starkem Blutverlust durch eine Gerinnungsstörung.

Vorbeugen

  • Nasenschleimhaut nicht verletzen (z.b. durch Nasenbohren)
  • Luftbefeuchter gegen trockenes Raumklima verwenden
  • Vermeiden von häufigem und zu starkem Naseputzen
  • Trockene Nasenschleimhaut pflegen (z.b. Nasensalbe)
  • Grunderkrankung behandeln lassen (z.b. Gerinnungsstörung, zu hoher Blutdruck)