Medizinische Aufklärung: Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Wenden Sie sich für Diagnosen und Behandlungen immer an einen Arzt.

Allergie gegen Hausstaubmilben

Medizinisch überprüft von Min Clinic Staff | Aktualisiert: Januar 2026

Symptome

In jeder Wohnung gibt es Hausstaub, der Milbenkot enthält – das führt bei bestimmten Menschen zu mitunter heftigen allergischen Reaktionen. Bei Betroffenen machen sich die Beschwerden in der Regel – dem Zyklus der Vermehrung der Milbe – ganzjährig bemerkbar. Vor allem während der Übergangszeiten (Herbst/Winter, Winter/Frühling) treten Symptome vermehrt auf. Meist sind Augen, Nase und Atemwege betroffen, aber auch die Haut zeigt allergische Reaktionen.

Häufigste Symptome:

  • verstopfte oder laufende Nase
  • Niesreiz
  • gerötete, juckende, tränende Augen
  • erhöhte Lichtempfindlichkeit
  • Bindehautentzündung
  • Atemnotzustände, Asthma bronchiale
  • Nesselausschläge
  • bei Kindern: Verschlimmerung von Ekzemen

In der Regel verstärken sich die Beschwerden nachts oder am Morgen nach dem Aufstehen sowie beim Bettenmachen. Das Maximum der Beschwerden wird typischerweise bei feucht-warmer Witterung – also gegen Ende oder zu Beginn der Heizperiode – erreicht.

Diagnose

Als Betroffener genügt es meist dem Arzt bzw. der Ärztin zu berichten, wann und wo die Beschwerden auftreten und vor allem wie sich diese gestalten. Mithilfe von Hauttests – zum Beispiel mit dem Pricktest – oder im Rahmen von Blutuntersuchungen (zur Bestimmung der Antikörper) kann der Arzt bzw. die Ärztin die Diagnose dann stellen bzw. bestätigen.